Format-Beschreibung
Sprachen
- Deutsch
- Englisch
Mögliche Formate
- Ein- oder zweitägiges Angebot mit Einzelcoaching
- Ein- oder zweitägiges Angebot
- Individuelles Arbeitsformat mit Coaching
Darum geht es:
Um Veranstaltungen mit Future Skills zu designen, erfordert es mehr als ihre bloße Benennung: Sie müssen auf unterschiedlichen Niveaustufen entwickelt, sichtbar gemacht und bewertet werden können. Klassische Lernzieltaxonomien greifen hier zu kurz.
Notwendig ist ein Ansatz, der Entwicklungsprozesse abbildet: Denn Future Skills manifestieren sich weniger im Wissensbestand als im Handeln, wenn Studierende zum Beispiel in offenen Situationen selbstorganisiert, reflektiert oder kooperativ agieren.
Ein Lehrveranstaltungsdesign muss Komplexität, Integration und Transfer erfassen, Werte, und Selbstentwicklung einbeziehen und anschlussfähig sein für greifbare Nachweise wie Portfolios, Fallarbeit und ähnliche dokumentierte Transferleistungen. Future Skills werden besonders in authentischen, komplexen und nicht vollständig vorstrukturierten Handlungssituationen sichtbar.
Das Integrated Course Design von L. Dee Fink bietet genau diese Tiefendimensionen signifikanten Lernens. In Kombination mit den VALUE Rubrics der Association of American Colleges & Universities als Rückmelderahmen wird der Lernprozess kontinuierlich begleitbar, denn klassische Klausuren können solche Leistungen nur unzureichend abbilden. Geeigneter sind Portfolios, dokumentierte Praxisprojekte, Reflexionen und integrative Artefakte, die Lernen über Zeit, in Kontexten und mit Bezug zu realen Handlungsanforderungen nachvollziehbar machen.
Fink unterscheidet sechs Dimensionen von Lernzielen, versteht sie nicht als starre Hierarchie, sondern als vernetzte Qualitäten bedeutsamen Lernens. Für Future Skills ist dies zentral, da sie Wissen, Anwendung, Selbst- und Fremdverhältnis, Werte und Weiterlernen verknüpfen. Finks Modell liefert die nötigen Tiefendimensionen, um Future Skills nicht als bloße funktionale Employability-Kompetenzen, sondern als bedeutsame, personal und gesellschaftlich eingebettete Lern- und Handlungsfähigkeiten zu begreifen.
Die VALUE Rubrics dienen ausdrücklich nicht primär der punktuellen Benotung, sondern der programmweiten Diskussion und Bewertung studentischen Lernens. Sie erklären schwierige Lernziele mit Hilfe von Beschreibungen, die Schritt für Schritt zeigen, wie gut eine Leistung ist. Sie machen konkret sichtbar, woran sich Kompetenz in studentischen Arbeiten erkennen lässt.
Die Teilnehmenden wenden Integrated Course Design für ihre konkreten Lehrideen an und entwickeln für ihre persönlichen Lehrprojekte die geeigneten VALUE Rubrics.
Weitere Informationen:
Wir haben über 15 Jahre Erfahrung in der praktischen Arbeit mit Integrated Course Design und Rubrics.
